Der größte Fisch überhaupt ist der riesige Walhai (Rhiniodon typus), der eine Länge von fünfzehn Metern erreicht, doch auch Tiere von 18 Metern sind keine Seltenheit. Meeresbiologen sind davon überzeugt, dass es sogar noch größere Exemplare gibt. Die Tiere erreichen ein Gewicht von über 12 Tonnen und sind für den Menschen absolut ungefährlich.

Der Walhai schwimmt mit ca. 5 Stundenkilometern und weit geöffnetem Maul umher und filtert so Planktonorganismen aus dem Wasser, genau wie der (kleinere) Riesenhai oder der Riesenmaulhai, die drei einzigen Planktonfiltrierer unter den Haien. Während der Hai die Größe eines Busses haben kann, sind die Planktonorgansimen oft nicht größer als ein Daumennagel. Manchmal ergänzt er seine Nahrung durch Thunfische oder andere Fische, die er erbeutet, indem er sich von unten mit geöffnetem Maul nähert und sie beim Aufsteigen verschlingt.

Die Haut des Walhais ist auffallend schön gekennzeichnet mit hellen Flecken auf bläulichen Grund. Hat man einmal ein solches Tier als Taucher gesehen, vergisst man diesen Anblick nicht so schnell, auch wenn man ihn leider selten zu Gesicht bekommt.

Der Walhai bevorzugt Gewässer von 21 bis 25 Grad Celsius Wassertemperatur und ist  in fast allen tropischen und subtropischen Gewässern anzutreffen, wobei er bestimmte Regionen bevorzugt, in der die saisonale Planktonblüte stattfindet oder planktonreiches, kälteres Auftriebswasser aufsteigt. Er kann bis zu hundert Jahre alt werden und pflanzt sich erst in einem Alter zwischen 10 und 30 Jahren fort.

Viel ist über das Verhalten des Walhais nicht bekannt, außer dass er stundenlang an der Wasseroberfläche auf der Suche nach Nahrung schwimmt.

Erkennungsmerkmale

Grau, bläuliche oder braune Grundfärbung mit vertikalen hellen Streifen und weißen Punkten über den gesamten Körper.

Die größte Haiart. Unverkennbare Körperform, mit einer ebensolchen Körpermusterung.

Lebensraum Walhai
Walhai
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